Das Immunsystem: auch für die Gesundheit von Hunden unverzichtbar

Ein starkes Immunsystem ist für die Gesundheit von großer Bedeutung. Was für uns Menschen gilt, gilt ebenso für unsere vierbeinigen Freunde. Denn auch Hunde brauchen funktionierende Abwehrkräfte. Anderenfalls werden sie häufig krank, was sich mit gezielten Maßnahmen eigentlich vermeiden ließe.

Im Folgenden erklären wir Ihnen, wie das Immunsystem funktioniert und wie es durch äußere Faktoren geschwächt werden kann. Außerdem erfahren Sie, mit welchen einfachen Mitteln Sie die Abwehrkräfte Ihres Vierbeiners wirkungsvoll stärken können.

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the DOG Colostrum Ultra
DEMAvet SeniorFit
Bellfor Immun
alanui BIO Chlorella Presslinge
STROLCH - Multi-Mineral
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the DOG Colostrum UltraDEMAvet SeniorFitBellfor Immunalanui BIO Chlorella PresslingeSTROLCH - Multi-Mineral
Produktdetails
Nahrungsergänzung aus 100% Colostrum (Erstmilch der Kuh)
Nahrungsergänzung als Tabletten mit Lecithin und Magnesium
Natürliches Nahrungsergänzungsmittel für starke Abwehrkräfte mit Insektenprotein, Brennnesselsamen, Propolis, Ackerschachtelhalm, Sanddorn und Hagebutte
Bekömmliches Nahrungsergänzungsmittel aus Chlorella-Algen in Bio-Qualität
Mineralstoffmischung in Pulverform
Wirkung
Ein hoher Immunglobulin-Anteils von 30% trägt zur Stärkung der Abwehrkräfte bei
Unterstützt insbesondere bei alten Hunden die Abwehrkräfte und den Stoffwechsel
Zur Unterstützung des Immunsystems nach Operationen, bei Stress oder auch bei alten und geschwächten Hunden geeignet
Enthält Aminosäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente zur Stärkung des Immunsystems und zur Entgiftung
Enthaltene Mineralien und Vitamine tragen zur Stärkung des Immunsystems und der Gesundheit der Knochen bei
Besonderheiten
Versorgt Hunde mit essentiellen Aminosäuren, Vitamin C und anderen wichtigen Mikronährstoffen
Preiswertes Nahrungsergänzungsmittel zur Versorgung mit Mikronährstoffen

Aufgaben des Immunsystems

Der Körper Ihres Hundes ist den ganzen Tag über schädlichen Einflüssen ausgesetzt. Ob Viren, Bakterien oder Pilze. Ständig versuchen Fremdkörper in ihn einzudringen und dort Schaden anzurichten.

In der Regel bleiben all diese Attacken jedoch unbemerkt und ohne Folgen. Denn das Immunsystem sorgt zuverlässig dafür, dass die Eindringlinge entweder erst gar nicht in den Körper des Vierbeiners gelangen können, oder dass sie spätestens dort unschädlich gemacht werden.

Aufbau und Funktionsweise

Man unterscheidet beim Immunsystem grundsätzlich zwischen zwei unterschiedlichen Mechanismen. Zum einen gibt es die angeborene Immunabwehr, die einen Welpen oder auch ein Baby sofort nach der Geburt gegen eine Vielzahl von Fremdkörpern schützt. Zum anderen gibt es die adaptive Immunabwehr. Diese entwickelt sich erst im Laufe der Zeit und lernt so, gegen welche Schädlinge sie auf welche Weise vorgehen muss.

Das Immunsystem von höheren Lebewesen wie Hunden oder Menschen ist ein komplexes und fein aufeinander abgestimmtes System, dessen einzelne Elemente im Idealfall reibungslos ineinander greifen. Es besteht aus verschiedenen Bestandteilen, die alle unterschiedliche Aufgaben mit dem selben Ziel zu erfüllen haben.

Als erster Schutz dienen mechanische Barrieren, wie zum Beispiel Haut oder Schleimhäute. Diese sollen das Eindringen von Fremdkörpern verhindern.

Im Körper selbst stehen dann weitere Bestandteile des Immunsystems für die Abwehr von Krankheitserregern zur Verfügung. Dazu zählen zum Beispiel spezielle Killerzellen, die infizierte Zellen erkennen und abtöten können.

Darüber hinaus bildet der Körper wenn nötig sogenannte Antikörper. Diese werden bei Bedarf in den weißen Blutkörperchen hergestellt. Antikörper funktionieren nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip und sind genau auf einen bestimmten Eindringling und dessen Abwehr angepasst. Sie heften sich an seine Oberfläche und machen ihn auf diese Weise unschädlich.

Diese Faktoren können die Abwehrkräfte schwächen

Solange das Immunsystem einwandfrei funktioniert, stellt es einen effektiven Schutz gegen Infekte und Krankheiten dar. Allerdings gibt es eine Reihe von äußeren Einflussfaktoren, die zu seiner Schwächung beitragen und es in seiner Funktionsfähigkeit einschränken können.

Dazu zählen unter anderem die folgenden Faktoren:

  • Allergien
  • Stress
  • Operationen
  • Krankheiten
  • Schlafmangel
  • Alter
  • Futter
  • Impfungen
  • Medikamente

Allergien

Bei einer Allergie handelt es sich um eine Überreaktion des Körpers. Das Immunsystem stuft einen eigentlich vollkommen harmlosen Stoff als Gefahr ein und handelt dementsprechend. Neben Flohallergie und atopischer Dermatitis (unter anderem durch Pollen oder Hausstaubmilben verursacht) sind auch Futtermittelallergien bei Hunden verbreitet. Wird der Körper des Vierbeiners fortwährend dem Allergen ausgesetzt, bedeutet das auf Dauer eine große Belastung für seine Abwehrkräfte.

Stress

Die meisten Menschen dürften von sich selbst wissen, dass Stress zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infekte führen kann. Das liegt daran, dass übermäßiger Stress das Immunsystem schwächt. Bei Ihrem Hund ist das nicht anders. Allerdings sollten Sie bedenken, dass er im Vergleich zu Ihnen ganz andere Situationen als stressig empfindet. Während Sie Ihre Urlaubsreise genießen, bedeutet sie für Ihren Vierbeiner beispielsweise Stress pur. Das gilt auch für Umzüge, Hundewettbewerbe oder den Einzug eines kleinen Welpen in Ihrem Zuhause.

Operationen

Ob Mensch oder Hund. Eine Operation stellt stets eine große Belastung für den gesamten Organismus dar. Denn auch wenn sich der Eingriff in der Regel nicht vermeiden lässt und dabei hilft eine Verletzung oder Krankheit zu behandeln, hat der Körper im Anschluss daran alle Hände voll damit zu tun, die Wunde zu heilen. Hinzu kommt, dass die Wunde an sich eine Schwachstelle, durch die Bakterien sehr leicht eindringen können, darstellt.

Krankheiten

Ist ein Hund krank, ist sein Immunsystem vorrangig damit beschäftigt, die bereits vorhandenen Erreger zu bekämpfen. Aus diesem Grund besteht die Gefahr, dass er noch weitere Krankheiten bekommen kann. Wie hoch das Risiko im einzelnen ist, hängt natürlich auch von der Schwere der bereits bestehenden Erkrankung ab.

Schlafmangel

Schlaf dient dem Körper zur Erholung. Das gilt auch für Hunde, deren Ruhebedarf mit gut 17 Stunden täglich deutlich höher als bei Menschen ist. Während ihrer Ruhephasen verarbeiten sie nicht nur die Erlebnisse des Tages. Darüber hinaus benötigt ihr Körper diese Zeit, um sich zu regenerieren. Dauerhafter Schlafmangel führt deshalb, neben Veränderungen am Verhalten des Vierbeiners, auch zu einer Schwächung der Abwehrkräfte und zu einem erhöhten Risiko krank zu werden.

Alter

Im Alter nimmt nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit ab. Auch das Immunsystem wird im Laufe der Jahre schwächer. Als Folge davon sind alte Hunde tendenziell anfälliger für Krankheiten als ihre jüngeren Artgenossen. Zudem benötigen sie oft auch mehr Zeit, um sich wieder zu erholen und gesund zu werden.

Futter

Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit wird häufig unterschätzt. Dabei spielt es eine entscheidende Rolle, wovon sich ein Hund ernährt. Erhält der Vierbeiner in der Regel nur minderwertiges Hundefutter, bekommt er oft zu wenige Vitamine und Mineralstoffe. Doch diese spielen für das Immunsystem zum Teil eine sehr wichtige Rolle. Ein durch schlechtes Futter verursachter Mangel an Mikronährstoffen kann daher ebenfalls zu einer Schwächung der Abwehrkräfte führen.

Impfungen

Auch Impfungen können sich negativ auf die Abwehrkräfte von Hunden auswirken. Denn schließlich werden den Vierbeinern bei einigen Impfungen geringe Mengen der entsprechenden Krankheitserregers verabreicht. Diese muss das Immunsystem dann bekämpfen, um so eine Resistenz gegen die jeweilige Krankheit zu entwickeln. Das bedeutet natürlich nicht, dass Impfungen vermieden werden sollten. Es ist jedoch etwas, was Sie als Hundehalter nach einer Impfung im Hinterkopf haben sollten.

Medikamente

Auch einige Medikamente können das Immunsystem belasten. So können gerade Antibiotika den Darm stark beanspruchen. Da dieser innerhalb des Immunsystems jedoch eine wichtige Rolle einnimmt, werden die Abwehrkräfte dadurch geschwächt, was sich auch nach überstandener Krankheit noch mit einer erhöhten Infektanfälligkeit bemerkbar machen kann.

Folgen schwacher Abwehrkräfte

Ist das Immunsystem Ihres Hundes aufgrund einer oder mehrerer der genannten Ursachen geschwächt, ist es nicht mehr in der Lage seiner eigentlichen Aufgabe nachzukommen. In der Folge ist Ihr Vierbeiner anfälliger für Infekte und die Wahrscheinlichkeit, dass er krank wird, steigt an.

So stärken Sie das Immunsystem Ihres Hundes

Um Krankheiten zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie das Immunsystem Ihres Hundes bestmöglich stärken. Je nach Ursache der schwachen Abwehrkräfte können dabei verschiedene Dinge sinnvoll sein.

Generell sollten Sie jedoch stets auf die folgenden Punkte achten:

  1. Vermeiden Sie Allergene
  2. Reduzieren Sie Stress
  3. Sorgen Sie für ausreichend Ruhe
  4. Achten Sie auf die Futterqualität
Vermeiden Sie Allergene

Wenn Ihr Hund auf einen bestimmten Stoff allergisch reagiert, sollten Sie Ihr Möglichstes dafür tun, dass er mit diesem nicht mehr in Kontakt gerät. Ist er zum Beispiel auf eine bestimmte Fleischsorte wie Rind allergisch, füttern Sie ihn künftig mit etwas anderem. Das verhindert allergiebedingte Beschwerden und entlastet so das Immunsystem.

Reduzieren Sie Stress

Ihr Hund ist häufig stressigen Situationen ausgesetzt? Dann versuchen Sie diese so gut es geht zu vermeiden. Ist das nicht machbar, machen Sie ihm das Ganze zumindest so angenehm wie möglich. Wenn Sie zum Beispiel gemeinsam in den Urlaub fahren, sollten Sie Ihrem Vierbeiner möglichst viel Gewohntes bieten. Das macht den Reisestress für ihn erträglicher und wirkt sich dadurch positiv auf seine Abwehrkräfte aus.

Sorgen Sie für ausreichend Ruhe

Ihr Hund braucht, je nach Alter, 17 und mehr Stunden Ruhe und Schlaf am Tag. Als Halter sind sie gefragt, Ihren Vierbeiner dabei zu unterstützen, dass er diese Zeiten auch tatsächlich einhält. Spielen und Toben sind zwar gut und schön. Doch nur wenn Ihr Hund ausreichend schläft, kann sich sein Körper erholen. Anderenfalls droht durch den Schlafmangel ein schwaches Immunsystem und in der Folge unnötige Erkrankungen.

Achten Sie auf die Futterqualität

Hundefutter sollte nicht nur den Magen füllen, sondern auch die Bedürfnisse des Vierbeiners decken. Trockenfutter, bei dem Getreide die Hauptzutat ausmacht und das voll von künstlichen Zusatzstoffen ist, tut das jedoch nicht. Setzen Sie stattdessen auf Futter mit natürlichen Zutaten, einem hohen Fleischanteil und ausreichend Mikronährstoffen. Das fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Hundes und liefert ihm die Nährstoffe, die er für ein starkes Immunsystem benötigt.

Nahrungsergänzungen können helfen

Neben den bereits genannten Maßnahmen, wie für ausreichend Schlaf zu sorgen, kann es in gewissen Situationen sinnvoll sein, dass Immunsystem mit einem geeigneten Nahrungsergänzungsmittel für Hunde zu unterstützen.

Das kann zum Beispiel bei alten Tieren oder auch bei kalten Temperaturen im Winter der Fall sein. Doch auch in unvermeidbaren Stresssituationen oder bei größeren körperlichen Anstrengungen wie Wettkämpfen im Hundesport kann ein Nahrungsergänzungsmittel zu starken Abwehrkräften beitragen.

Ein solches Präparat ersetzt zwar selbstverständlich kein hochwertiges Futter. Dafür liefert es dem Körper des Vierbeiners zusätzliche Nährstoffe, die das Immunsystem unterstützen können.

Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, sollten Sie beim Kauf unbedingt auf eine gute Qualität achten. Denn nur, wenn das Nahrungsergänzungsmittel Ihrer Wahl die richtigen Inhaltsstoffe enthält, kann es das Immunsystem auch wirklich stärken. Vermeiden Sie außerdem den Griff zu künstlich hergestellten Präparaten und bevorzugen Sie stattdessen natürliche Produkte.

Bellfor Immun Pulver – 250g – Nahrungsergänzungsmittel für Hunde. Stärkt das Immunsystem Ihres Hundes

Ein solches ist zum Beispiel Bellfor Immun, das wir Ihnen auch in unserem Nahrungsergänzungsmittel-Vergleich empfehlen. Bellfor Immun enthält ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe. Zutaten wie Sanddorn und Hagebutte sorgen für einen besonders hohen Gehalt an Vitamin C und das enthaltene Propolis verfügt über eine antibakterielle Wirkung.

Zusätzlich enthält Bellfor Immun Insektenprotein, das den Körper des Vierbeiners mit allen essentiellen Aminosäuren versorgt und damit ebenfalls zu starken Abwehrkräften beiträgt.

Auf einen Blick

Das Immunsystem Ihres Hundes ist ein komplexes System, dessen Aufgabe darin besteht unerwünschte Eindringlinge abzuwehren, beziehungsweise unschädlich zu machen. Äußere Einflüsse wie Stress, Impfungen oder auch die Gabe von Medikamenten können das Immunsystem schwächen, wodurch Ihr Vierbeiner anfälliger für Krankheiten ist.

Neben generellen Maßnahmen, wie der Vermeidung von Stress und der Verwendung von hochwertigem Futter, kann ein spezielles Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, das Immunsystem zusätzlich zu stärken und die Gesundheit Ihres Hundes zu unterstützen.